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St. Franz von Sales, Kandern - St. Michael, Istein

Achern, im Dezember 2018

 

Liebe Schwestern und Brüdern in der Seelsorgeeinheit Kandern-Istein,

vor kurzem erst bin ich – wie Sie ja bereits wissen - von Erzbischof Stephan zu Ihrem neuen Pfarrer ernannt worden. Wenn es auch noch eine Weile dauern wird, bis ich im Sommer die neue Stelle in Ihrer Seelsorgeeinheit antreten kann, möchte ich Ihnen doch schon einmal zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel herzliche Grüße zukommen lassen. Ich freue mich schon sehr auf die neue Stelle bei Ihnen und die persönliche Begegnung mit Ihnen und bin schon ganz gespannt auf das, was alles auf mich zukommt.

Wie Sie vielleicht schon aus der Presse erfahren habe, stamme ich aus Waldkirch bei Freiburg, bin Jahrgang 1959. Nach der Schulzeit, während der ich auch sehr viel Zeit in der Ministranten- und Jugendarbeit in meiner Heimatpfarrgemeinde St. Margarethen verbrachte, entschloss ich mich Priester zu werden und begann nach dem Abitur 1978 das Theologiestudium an der Uni in Freiburg und im Collegium Borromaeum (CB). Das Studium schloss ich im Februar 1985 an der Uni Freiburg mit dem Diplom als Laientheologe ab. Es sollte noch 29 Jahre dauern, bis ich dann im Jahr 2007 Priester wurde, der Wunsch Priester zu werden, war mir während dem Studium aus verschiedenen Gründen abhandengekommen. Dreißig Jahre lang war ich dann bei der Katholischen Integrierten Gemeinde, einer apostolischen Gemeinschaft von Laien (und einigen Priestern) in der katholischen Kirche, die ich über den damaligen Freiburger Neutestamentler Prof. Rudolf Pesch kennengelernt hatte. Zwei „normale“ Berufe habe ich im Laufe der Zeit gelernt und insgesamt 20 Jahre lang in diesen Berufen gearbeitet (Buchhändler und Bankkaufmann mit Schwerpunkt Kreditwesen). Ich bin auch ziemlich herumgekommen in Deutschland, war in München, in Wangen im Allgäu, in Paderborn und Hagen in Nordrhein-Westfalen, nach der Priesterweihe als Kaplan 2007 bis 2009 in Hergensweiler bei Lindau und dann in Tansania, wo ich von 2009 bis 2013 Pfarrer in Mikese in der Diözese Morogoro war. Die nächste Station als Priester war von 2013 bis 2015 Kempten in der Diözese Augsburg und seit September 2015 bin ich jetzt Kooperator in der Seelsorgeeinheit Achern, nachdem ich wieder in den Dienst der Erzdiözese zurückgekehrt war, nicht zuletzt auch um in der Nähe meines 85-jährigen Vaters zu sein, der in Waldkirch lebt.

Ich bin sehr gerne hier in Achern, merke aber, dass es jetzt dran ist, selber die Verantwortung als Pfarrer einer Seelsorgeeinheit zu übernehmen. Deshalb habe ich mich für die ausgeschriebene Stelle in Ihrer Seelsorgeeinheit interessiert und mich offiziell beworben, nachdem ich mich mit Pfarrer Josef Dorbath, dem Pfarrgemeinderat, dem Dekan und mit der Gemeindereferentin Frau Bettina Wittmer zum Gespräch getroffen habe und den Eindruck hatte, dass es passt.

Ich freue mich auf die Zeit bei Ihnen und wünsche Ihnen von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahre 2019.

 

Ihr neuer Pfarrer

 

Martin Karl

Kooperator in der Seelsorgeeinheit Achern

Kirchstr. 21, 77855 Achern

Tel. 07841 2058 – 26

m.karl@kath-achern.de     

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